SelbstliebeSelbstwert

Möchtest du dich selbst mehr lieben, und hast keine Ahnung wie?

von 30. September 2019 November 14th, 2019 10 Kommentare

Dieser Artikel ist für alle, die sich gerne selbst mehr lieben möchten, aber einfach nicht wissen, wie sie das anstellen sollen!

Ich wollte diesen Artikel mit einer Definition von Selbstliebe beginnen, und im Duden fand ich folgendes:

„Selbstliebe Bedeutung: egozentrische Liebe zur eigenen Person; Eigenliebe“

Ich sag’s dir, ich bin fast rückwärts vom Stuhl gefallen, als ich das gelesen habe.

Selbstliebe hat wirklich nichts mit Egozentrik zu tun. Auch nicht mit Egoismus oder Arroganz.

Selbstliebe ist die Basis. Selbstliebe ist aus vielen unterschiedlichen Gründen unsere Pflicht. Selbstliebe ist der wichtigste Beitrag zum Weltfrieden.

Aber so lange solche Ideen noch verbreitet sind, ist es kein Wunder, dass wir uns mit der Selbstliebe so schwer tun.

Aber, ich geb ja nicht auf.

Also hab ich weiter nach einer anderen Definition gesucht. Bei Wikipedia bin ich dann fündig geworden:

Selbstliebe, auch Eigenliebe, bezeichnet die allumfassende Annahme seiner selbst in Form einer uneingeschränkten Liebe zu sich selbst. Der Begriff ist sinnverwandt, jedoch nicht vollständig synonym, mit Begriffen wie Selbstannahme, Selbstachtung, Selbstzuwendung, Selbstvertrauen und Selbstwert.“

Ja, das entspricht meiner Definition von Selbstliebe. Das gefällt mir sehr.

Einfach gesagt: „Sei dir selbst deine beste Freundin“.

Aber genau das scheint ja die große Herausforderung im Leben zu sein.

Wir sind unglaublich gut darin, uns abzuwerten und uns zu kritisieren. Wir sind härter zu uns selbst, als zu anderen. Wir verzeihen anderen viel mehr, als uns selbst. (Mit dem Thema Selbstzweifel hab ich mich in dem Artikel näher beschäftigt.)

Genaugenommen ist das doch Wahnsinn, oder? Es ist doch wahnsinnig, dass wir anderen Menschen einen größeren Stellenwert geben, als uns selbst.

Und es ist Zeit, dass wir jetzt damit aufhören! 

Und ich meine jetzt nicht damit, dass wir ab sofort aufgeplustert wie ein Pfau und mit stolz geschwellter Brust durch die Gegend laufen.

Nein, ich meine einen gesunden Bezug zu uns selbst, zu unserem Wert, zu unseren Fähigkeiten und auch zu unseren vermeintlichen Fehlern, Schwächen und verletzlichen Seiten.

Warum?

1. Wir sind das unseren Kindern und Mitmenschen schuldig.

Wir sind verpflichtet Selbstliebe authentisch vorzuleben, damit die Kinder ein gutes Rollenmodel haben. Und auch, damit wir andere Menschen inspirieren, die mit ihrer Selbstliebe noch hadern.

2. Selbstliebe ist der wichtigste Beitrag zum Weltfrieden.

Und das meine ich absolut ernst. Wenn wir uns selbst uneingeschränkt lieben und annehmen, dann müssen wir unseren Frust, unsere Aggressionen und unsere Wut nicht mehr auf andere Menschen, Völker und Glaubensrichtungen projizieren.

Dann kann jeder ganz entspannt das Leben führen, was für ihn gut und richtig ist!

3. Selbstliebe hat viele Vorteile für dein Leben:

– Du lebst insgesamt gelassener und entspannter (Tipps für einen gelasseneren Alltag findest du auch hier.)
– Selbstliebe macht dich stress resistenter
– Du bist leistungsfähiger
– Du hast viel mehr Spaß und Freude am Leben
– Selbstliebe ist gut für die Gesundheit

Das sind jetzt nur mal ein paar Beispiele, die mir spontan eingefallen sind. Da gibt es aber bestimmt noch viel mehr Vorteile.

Und die gute Nachricht ist: Wir können lernen uns selbst mehr zu lieben!

Deshalb hab ich hier 7 Wege für dich zusammengestellt, die dir dabei helfen, deine Selbstliebe zu stärken und zu steigern.

#1 Richte dir ein Leben ein, dass lebens- und liebenswert ist

Und zwar immer. Damit meine ich Dinge wie:

– Gönne dir gutes Essen!
Wir alle wissen, wie schlecht man sich fühlt, nachdem man irgendein Fastfood Zeug gegessen hat. Vollgestopft, aufgebläht und irgendwie unzufrieden.

Essen kann aber auch eben genau das Gegenteil bewirken. Nach einem leckeren Essen, dass frisch und mit Liebe zubereitet wurde, fühlen wir uns angenehm satt.

– Beziehe dein Bett regelmäßig frisch

In ein frisch bezogenes Bett mag man sich gern einkuscheln und schläft außerdem noch viel besser.

– Mach es dir gemütlich

Gestalte dir in deiner Wohnung eine Wohlfühl-Oase, z.B. mit Deko, Duftlampen, Bildern, Licht. Was du eben gerne magst. Dann hast du den Wellness Effekt schon, wenn du nach Hause kommst.

Wenn du auf gute Nahrung achtest und dir ein schönes Umfeld kreierst, steigert das nicht nur dein Wohlbefinden, sondern du schenkst dir dadurch auch Wertschätzung. Ein wichtiger Aspekt der Selbstliebe.

# 2 Beginne deine Ecken und Kanten zu lieben

Keiner von uns ist perfekt! Niemand, auch nicht das best bezahlteste Model der Welt. Und das ist vollkommen okay und gut so.

Aber meistens akzeptieren wir das nicht. Wir sind im Widerstand mit uns selbst und mit unseren vermeintlichen „Mäkeln“. Dadurch entstehen negative Gefühle.

Und in dem Moment sind wir weit entfernt von Selbstliebe. Selbstliebe kann nicht in negativen Gefühlen wachsen.

Also ist es wichtig, dass du beginnst mit deinen „Mäkeln“ Frieden zu schließen.

Versuch dich anzunehmen, so wie du bist. Du bist okay, so wie du bist. Du bist gut genug, wie du bist.

Und weißt du was? Unsere Ecken und Kanten sind genau das, was jeden einzelnen von uns so besonders macht.

Hier noch eine gute Übung dazu:

Stell dich vor den Spiegel. Benenne das, was du an dir nicht magst. Das kann etwas körperliches sein, aber auch z.B. ein Charakterzug oder eine Eigenschaft.

Nehmen wir als Beispiel, dass du sehr ungeduldig bist und das nicht magst. Du stellst dich vor den Spiel und sagst laut: „Ich bin unfassbar ungeduldig. Und weißt du was? Das ist total okay!“ Und danach nimmst du einen tiefen Atemzug.

Und das wiederholst du regelmäßig, und zwar genau so lange, bist du merkst, dass der Satz „Das ist total okay!“ keinen Widerstand mehr in dir auslöst.

#3 Sei verrückt!

Sei verrückt und tu Dinge, die du noch nie getan hast, aber immer schon mal ausprobieren wolltest. Spring vom 10 m Turm, buche einen Bungee Jump, geh im Winter baden, fahre auf dem Volksfest mit einem Fahrgeschäft, dass dir echt Angst macht, singe in einer Karaokebar, werde Teil in einem Impro-Theater.

Was auch immer dir einfällt. Irgendwas, was du als verrückt bezeichnen würdest.

Was das mit Selbstliebe zu tun hat? Jedes mal, wenn du etwas „Verrücktes“ getan hast, etwas, was dich aus deiner Komfortzone bringt, wirst du danach richtig stolz auf dich sein, dass du das gemacht hast. Dass du dich getraut hast.

Das steigert nicht nur deine Selbstachtung und deine Selbstliebe,
sondern macht auch noch einen Heidenspaß!

#4 Fels in der Brandung

Du kennst bestimmt Menschen, die du als Fels in der Brandung bezeichnen würdest. Menschen, die immer einen ruhigen Kopf bewahren, die einfühlsam sind, zur richtigen Zeit wissen was zu tun ist, bei denen man sich einfach anlehnen kann.

Sei dir selbst genau dieser Fels in der Brandung. Und das schaffst du, in dem du dir selbst vertraust.

Steigere dein Selbstvertrauen – das wird deine Selbstliebe stärken.

„Und wie mach ich das?“ fragst du dich vielleicht jetzt.

Verbringe Zeit mit dir alleine, damit du wieder guten Kontakt mit dir selbst bekommst. Mache alleine Ausflüge oder Reisen.

Schreibe dir Dinge auf, die du in deinem Leben schon geschafft hast, auf die du stolz bist. Ich bin mir sicher, die Liste ist viel länger, als du denkst!

Schreib dir Situationen auf, die brenzlig oder gefährlich waren. Und die du super gemeistert hast. Und weil du so reagiert hast, hast du diese gefährliche Situation gut überstanden.

Werde dir bewusst darüber, was du in deinem Leben schon alles geschafft hast!

#5 Humor

Nimm das Leben nicht so ernst. Wenn mal was nicht funktioniert, dann schmunzel einfach erst mal drüber. Oder mach eine Pause. Hab ein wenig Geduld und probiere es später nochmal.

Versuche mal, anstatt dich selbst abzuwerten und zu beschimpfen, das ganze einfach mal mit einer großen Portion Humor zu nehmen. „Ach, ich schon wieder, jetzt hab ich xy vergessen. Also, manchmal bin ich echt ein Schussel.“ Und das ganz mit einem breiten Grinsen. Das hat eine ganz andere Wirkung als „Mensch, ich bin ja so blöd. Jetzt hast du das wieder vergessen.“

Das wird vielleicht anfangs ein wenig komisch sein, aber du wirst sehen, je mehr du es versuchst, desto leichter wird es dir fallen.

Dadurch stärkst du nicht nur deine Selbstliebe, sondern hast auch noch viel mehr Spaß am Leben!

#6 Hör dir zu

Deine innere Stimme weiß genau, was für dich richtig und gut ist und was nicht. Lerne dieser Stimme wieder zu zuhören, sie wahrzunehmen und darauf zu vertrauen.

Das führt nicht nur dazu, dass du für dich bessere Entscheidungen triffst, sondern steigert auch dein Selbstvertrauen.

Und sag jetzt bitte nicht, ich weiß nicht, was meine innere Stimme sagt.

Wir wissen immer, ob es sich gut oder schlecht anfühlt. Du weißt, ob dir dieses Gespräch gerade Spaß macht, oder ob es dich langweilt. Du weiß, ob es sich gerade gut anfühlt, mit dieser Freundin beim Kaffee trinken zu sein, oder nicht.

Es geht nur darum, ob wir es hören und spüren wollen.

Und dann geht es ums Umsetzen: Tu mehr von dem, was dir gut tut,
und weniger von dem, was dir nicht gut tut!

#7 Finde deine Tankstelle

Die meisten Dinge müssen mal aufgeladen oder aufgetankt werden. Das gilt nicht nur für Geräte, sondern auch für uns.

Finde etwas, was dich so richtig auftankt. Finde etwas, wo du pure Energie bekommst, ohne dabei Energie zu verbrauchen.

Viele finden das in der Natur. Zum Beispiel in den Wald gehen, Bäume umarmen oder einfach nur in der Natur spazieren gehen.

Es können aber auch andere Dinge sein, wie z.B. Tiere beobachten, Musik hören, Meditieren oder Malen.

Es ist wichtig, dass es etwas ist, was dir Energie gibt, aber keine Energie nimmt. Wenn du noch nicht weißt, was dich am besten auftankt, dann probiere einfach unterschiedliche Dinge aus. Bis du das gefunden hast, was für dich genau das richtige ist.

Nimm dir einen Moment Zeit, atme tief ein und spüre in dich rein. Wie viel Energie brauchst du für eine normale Woche? Und wie viel Energie bekommst du, wenn du bei deiner Tankstelle bist?

Dann kriegst du ein recht gutes Gefühl dafür, wie oft und wie lange du in der Woche zum tanken musst.

***

Wenn du diese Dinge in deinem Leben umsetzt, läufst du echt Gefahr, dass deine Selbstliebe bald durch die Decke schießt.

Und du wirst es fast nicht mehr aushalten können, weil du so verliebt in dich bist.

Spaß beiseite 😉 Wenn du diese Dinge umsetzt, wird sich viel in deinem Leben verändern. Nicht nur in puncto Selbstliebe!

Wichtig ist, dass du dabei geduldig bist. Gib dir Zeit für diesen Veränderungsprozess. Gib dir Zeit, dass dein Körper und deine Seele diese neuen Informationen verarbeiten können. Setzt dich bitte nicht unter Druck. Die neuen neuronalen Wege müssen erst mal gebahnt werden – und das dauert einfach.

Aber der Weg lohnt sich!

Wenn du das Gefühl hast festzustecken, und nicht weiterzukommen, dann kannst du mich sehr gerne anschreiben (mail@rosinageltinger.de).

Ich schicke dir gerne Literaturvorschläge oder andere Anregungen und Impulse die dich zusätzlich dabei unterstützen können, dich selbst zu lieben.

Oft funktioniert dieser Prozess schneller und auch einfacher, wenn man ihn begleiten lässt.

Wenn du daran Interesse hast, dann melde dich gerne bei mir für ein unverbindliches Erstgespräch unter mail@rosinageltinger.de.

Ich wünsche dir viel Erfolg, viel Spaß und viel Freude dabei, dich selbst zu erforschen und dich besser kennen zu lernen.

Alles Liebe und lass es dir gut gehen, Deine Rosina

PS.: Dieser Beitrag ist auch im Magazin von The-Coach.Net erschienen: https://the-coach.net/

Du möchtest keinen Artikel mehr versäumen? Dann trag dich ein und erhalte regelmäßige, inspirierende Impulse für ein glücklicheres Leben!

Rosina Geltinger
Heilpraktikerin für Psychotherapie,
psychologischer Coach,
Kursleiterin für Entspannungsverfahren

www.rosinageltinger.de
www.facebook.com/RosinaGeltinger
www.xing.com/profile/Rosina_Geltinger

Beitrag drucken

Über die Autorin: Rosina Geltinger

Ich unterstütze Menschen dabei, sich einen glücklicheren und entspannteren Alltag zu gestalten. In der Arbeit mit meinen Klienten finden wir gemeinsam heraus, was das „glücklich sein“ verhindert. Und lösen das Problem an der Wurzel.

Im Oktober 2019 wird es zum ersten Mal den Glücks-Kurs geben. Ein von mir persönlich begleiteter Online-Kurs für mehr glücklich sein im Alltag.

Hier findest du alle Details zum Glücks-Kurs.

Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie, Kursleiterin für Entspannungsverfahren und blogge hier auf meinem Blog www.rosinageltinger.de/blog. Mehr über mich erfährst Du hier.

10 Kommentare

  • Hallo, liebe Rosina,

    ich bin auch ein bisschen vom Stuhl gekippt… oder fast… als ich deinen Kommentar zur Definition im Duden gelesen habe.

    Steht da nicht im Endeffekt nur, dass selbstliebe genau das ist: Sich selbst lieben, ohne die Welt um sich herum dabei zu beachten.

    Und das ist es, was für mich egozentrisches Verhalten aus macht. Sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen und ale Anderen außen herum ausblenden.

    In Bezug auf Selbstliebe, würde ich mir mehr Egozentriker wünschen. Menschen, die sich einfach selbst lieben. Denn, wie du schreibst, ist das Selbstfürsorge, die notwendig ist, um DANN auch nach Außen helfen zu können.

    Alles Liebe und vielen Dank für diesen wundervollen Artikel. Es hat gut getan daran erinnert zu werden 🙂

    Holger.

    • Lieber Holger,
      vielen lieben Dank für deine interessanten Gedanken zu dem Thema. Sie haben mich zum Nachdenken angeregt. Ich glaube wir meinen im Endeffekt genau dasselbe. Es geht nur darum, wie man für sich Egozentrik definiert. Für mich geht Egozentrik über das gesunde Maß hinaus. Aber unterm Strich sind wir definitiv einer Meinung: Es braucht viel mehr Selbstliebe auf dieser Welt. Danke, für deinen Kommentar und dafür, dass du mich zum zusätzlich Nachdenken inspiriert hast 🙂

  • Barbara sagt:

    Liebe Rosina,

    da bin ich ganz bei dir. Wenn wir erst einmal gelernt haben, den Satz „Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben“, ohne Magenschmerzen, Augenzucken oder Schluckauf selbstbewusst zu sprechen, dann haben wir es geschafft. Es ist unsere Pflicht, für uns zu sorgen, weil wir sonst auch nicht für andere da sein können. Das hat Null mit Egoismus zu tun. Ganz im Gegenteil. In meiner Arbeit begegnen mir täglich richtig tolle, toughe, selbständige Frauen, die einen richtig guten Job machen und sich doch immer noch hinten anstellen. Ich werde nicht müde, sie zu ermutigen und ihnen dazu auch die Mittel in die Hand zu geben, sich selbst zu lieben und den oben genannten Satz voller Überzeugung, liebevoll und ohne schlechtes Gewissen zu sagen und zu leben. In diesem Sinne, lass uns weitermachen,
    alles Liebe
    Barbara

  • Liebe Rosina,

    danke für den wunderbaren Artikel zum Thema Selbstliebe! Da sind wirklich sehr schöne Gedanken drin und besonders gefällt mir der Punkt „Humor“, denn der rettet mich auch täglich davor, mich selbst zu ernst zu nehmen. 🙂

    Alles Liebe
    Christina

    • Liebe Christina,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Es freut mich sehr, dass dir der Artikel gefällt.

      Ja, mir geht’s genau so. Für mich ist Humor auch total wichtig, um mich selbst nicht so ernst zu nehmen. Und außerdem lebt es sich mit Humor einfach leichter und mit viel mehr Freude.

      Alles Liebe
      Rosina

  • Liebe Rosina,

    Die erste Definition hat mich ja spontan an das Feedback eines griechischen Freundes vor 3 Jahren erinnert. Er sagte zu mir, ich sei der egoistischste Mensch, den er ja kennengelernt hätte. Da habe ich je erstmal gehörig geschluckt. Und nachgefragt.

    Was er meinte war, dass er fand, dass ich so gut für mich und meine Bedürfnisse sorge. Also selbstfürsorglich bin. Das fand und finde ich ein sehr schönes Feedback! Darüber habe ich glaube ich auch schon geschrieben.

    Tolle Tipps und Ideen finde ich, hast Du da zusammengestellt. Mit Spaß volle Fahrt zu mehr Selbstliebe!

    Klangvolle Herzensgrüße
    von Regina

    • Liebe Regina,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, das ist wirklich ein wunderbares Feedback. Selbstfürsorge ist ein ganz wichtiger Bestandteil der Selbstliebe, und wird leider noch viel zu wenig praktiziert und umgesetzt. Deshalb ist es so wichtig, dass es immer mehr Menschen gibt, die das vorleben.

      Liebe Grüße zurück, Rosina

  • Liebe Rosina,
    Ja, du sprichst mir aus der Seele…viele Menschen verwechseln Selbstliebe mit Egoismus. Und leider nach wie vor die Mehrheit davon Frauen. Ganz unsolidarisch wird dann von anderen Frauen, die sich nicht trauen, das im und vom Leben zu nehmen, was sie verdienen auf Frauen, die sich eben selber lieben und sich selber gut sind, mit dem Finger gezeigt… wie dermassen egoistisch sie sich verhalten. „Die kriegt ja wohl nie genug, ach, das kann und macht sie auch noch, muss sich immer in den Vordergrund spielen, ist ganz schön exzentrisch und erst die armen Kinder… Waren ganze 10 Tage bei Oma und Papa während sie Flamenco in Andalusien tanzte…ein bisschen mehr Anpassung würde ihr mal gut tun… “
    Ich behaupte mal einfach, dass Männer andere Männer, die gut zu sich sind und sich im Leben, das nehmen, was sie verdienen, als cool und erfolgreich bezeichnen und dem eher nacheifern anstatt es schlecht-machen zu wollen.
    Da kommt mir die provokante Frage, ob Frauen sich weniger lieben (können/dürfen) als Männer 🤔?

    • Liebe Andrea,

      vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Das ist ein ganz wichtiges Thema. Dürfen/können sich Frauen weniger lieben als Männer? Ja, ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass das scheinbar eher ein Frauen-Thema ist. In der Praxis und privat. Ich glaube, dass ganz viele Frauen hier noch mit alten Konditionierungen behaftet sind. Meist tief im Unterbewusstsein verankert. Ich glaube, dass da noch ganz viel bewusst machen und dann viel innere „Befreiung“ nötig ist. Aber ich glaube, wir sind schon auf einem ganz guten Weg 😉

Ein Kommentar hinterlassen