Glücklich sein

Die Suche nach dem Glück…

Die Suche nach Glück

Glücklich sein wollen alle…aber wie finden wir eigentlich unser Glück?

 

Viele Menschen wollen glücklicher und zufriedener sein. Und suchen nach Dingen, die uns dabei helfen. Aber es ist gar nicht so einfach bei den vielen Angeboten das zu finden, was wirklich für uns passt.

Dieser Artikel ist eine Orientierungshilfe, wie du dich in dem Dschungel an Angeboten besser zurecht finden kannst. Um das zu finden, was für dich richtig ist.

Wenn ich bei google „Wie werde ich glücklich“ eingebe, dann erhalte ich 40.400.000 Ergebnisse. Diese Zahl musst du dir mal auf der Zunge zergehen lassen.

Über 40 Millionen – das ist doch Wahnsinn, oder?

Und wenn ich beim großen A „glücklich werden“ eingebe, dann gibt es 40.000 Artikel dazu! Von Ratgebern, Laptop Taschen (Echt jetzt??? Machen die glücklich?) bis hin zu Wohnutensilien ist alles dabei.

Mittlerweile finden wir sie überall. Die Glücks-Artikel. In der Bildzeitung, in Fernsehzeitschriften (ich wusste gar nicht, dass es die überhaupt noch gibt) bis hin zum Stadtviertel-Wochenblatt.

Von den unzähligen Blogs, Social Media Posts und Podcasts mal ganz abgesehen! Und überall gibt es gute Tipps und Tricks, die dazu führen sollen, dass wir uns besser fühlen.

Ich bin übrigens auch so eine Glücks-Schreiberin. In vielen meiner Posts und Artikel geht es darum wie wir glücklicher werden können. Zum Beispiel im Artikel Es gibt nur einen Weg um glücklich zu werden. Und es werden bestimmt noch viele kommen.

Aber wenn wir uns das genau überlegen, ist das doch verrückt.

Wie soll sich denn da ein normaler Mensch zurecht finden? Wie soll denn da jemand das finden, was genau zu ihm passt?

Lass uns das doch mal gedanklich durchspielen. Wir stellen uns jetzt einfach mal vor, dass es mir nicht gut geht.

Glücklich werden, glückliche Frau, glücklich sein

Was mache ich als erstes? Richtig, ich recherchiere im Netz.

Dann scrollen ich durch ein paar Artikel. Klick mal rein, lese vielleicht einen ganz durch. Und stelle fest: Es gibt viele Menschen, die ganz unterschiedliche, ganz tolle Dinge anbieten, die uns dabei helfen sollen, glücklicher zu werden. Und jeder hat irgendwie gute Ansätze und Ideen!

Aber was davon funktioniert für mich? Wo soll ich anfangen? Woher weiß ich, was für mich das richtige ist?

Im Prinzip würde da nur eines helfen: alles ausprobieren! Aber wann soll ich das denn alles machen?

Alleine wenn ich mir das nur vorstelle, bin ich schon total gestresst.

Dann schalte ich doch besser wieder den Fernseher an. Da weiß ich was ich hab. Ich werd unterhalten, ich amüsiere mich in dem Moment und muss nicht nachdenken.

Auf der anderen Seite ist es ganz logisch. Anfrage und Angebot regeln den Markt.

Der Glücks-Kurs im Oktober!
Schritt für Schritt zu mehr Glück…

Weil wir aus ganz verschiedenen Gründen oft nicht glücklich und zufrieden sind, suchen wir nach dem Glück. So wie Hector damals in dem Buch „Hector, auf der Such nach Glück?“. Ein ganz süßes Buch, wie ich finde.

Nachdem so viele Menschen danach suchen, gibt es mittlerweile natürlich viele, die damit arbeiten.

Nur wie soll sich der Glück suchende denn in diesem Dschungel zurechtfinden ?

Wie bekommt er schnellstmöglich die bestmögliche Hilfe, die er braucht. Anstatt sich vollkommen in der Masse der Angebote zu verlieren?

Hier hab ich ein paar wichtige Punkte zusammengefasst, die dir dabei helfen, dich zu orientieren, und dir wertvolle Anhaltspunkte liefern, was für dich in Frage kommt oder eben auch nicht.

1. Konkretes Problem oder eher allgemeines Gefühl?

Hast du ein konkretes Problem, dass dich belastet und dabei hindert glücklich zu sein?

Wenn ja, dann fokussiere dich darauf. Auch wenn du vielleicht bei einigen anderen Dingen mit dem Kopf nickst und dir denkst: Ja, genau so ist es bei mir auch.

Bleib erst mal bei deinem ursprünglichen Problem.

Das Internet verlockt dazu, sich vom 100sten ins 1000ste zu verlieren. Aber das hilft dir erst mal nicht weiter.

Beispiel:
Wenn du unglücklich bist, weil dein Job dir überhaupt keinen Spaß macht, dann suche nach Hilfe in diesem Bereich. Und nicht woanders.

Selbst wenn dein unglücklich sein vielleicht eine andere Ursache hat, bleib erst mal bei deinem aktuellen Problem. Das hilft dir dabei dich nicht zu verzetteln.

Der Rest wird sich schon zu gegebener Zeit zeigen und finden.

2. Grundlos unzufrieden?

Du bist unglücklich und unzufrieden und weißt aber nicht genau warum? Deshalb hast du auch überhaupt keine Ahnung, wo du anfangen sollst?

Nimm dir ein wenig Zeit, ein Blatt Papier und Stift und überlege dir so detailliert wie möglich: Wie sieht für dich ein glückliches Leben aus? Wie sieht dein Alltag aus? Was brauchst du um glücklich zu sein? Schreibe dir die Stichpunkte auf, die ein glückliches Leben ausmachen.

Und dann schreibe dir auf ein neues Blatt Papier, wie dein Leben im Moment tatsächlich aussieht?

Ich finde es auch immer hilfreich darüber nachzudenken: Was fehlt in meinem Leben? Oder, wovon hab ich zu viel in deinem Leben?

Dann vergleichst du die beiden Listen, und das müsste dir schon mal sehr hilfreiche Anregungen geben, wonach du suchen kannst.

Zum Beispiel: Beim glücklichen Leben steht bei dir: gelassen durch den Alltag. Im Ist-Leben steht bei: Ich bin immer total gestresst und unter Druck. Dann wäre hier eine Idee nach Dingen zu suchen, die dir helfen, denn Alltag entspannter zu gestalten.

PS: Es gibt übrigens keine grundlose Unzufriedenheit. Es gibt immer einen Grund. Mehr dazu findest du in meinem Artikel „Das Phänomen von grundloser Unzufriedenheit“.

3. Alleine, zu zweit oder in der Gruppe?

Im nächsten Schritt ist es hilfreich für dich selbst zu klären, welches Setting du dir vorstellen kannst.

Möchtest du dich alleine auf die Suche nach deinem persönlichen Glück machen, oder möchtest du Hilfe in Anspruch nehmen? Oder vielleicht lieber in einer Gruppe zu einem schönen Retreat fahren?

Diese Entscheidung hängt vermutlich auch mit dem Grad des unglücklich seins zusammen. Wenn es mir echt nicht gut geht,

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brauch ich die schnellere Lösung, und bin wahrscheinlich eher bereit in einen Psychotherapeuten oder einen Coach zu investieren.

Wenn es mir eigentlich ganz gut geht, ich nur das Gefühl habe: Da muss doch noch mehr drinnen sein, werde ich es erst mal selbst versuchen oder ich geh mal zu einem Wochenend-Workshop oder so.

Sobald klar ist, welches Setting für dich das richtige ist, kannst du schon mal viel gezielter weiter suchen und recherchieren.

4. Frag dein Bauchgefühl

Ich hab in letzter Zeit einige neue Dinge ausprobiert, die ich teilweise vorher auch ein wenig abgefahren fand. Das hab ich aus dem Bauchgefühl heraus entschieden.

Ich hab sogar eine neue Jahres-Ausbildung begonnen. Einfach aus dem Bauchgefühl heraus. Ohne wirklich genau zu wissen, was mich da erwartet. Einfach, weil es mich „irgendwie“ da hingezogen hat. Und die Ausbildung ist super.

Das Bauchgefühl ist ein sehr wertvoller und wichtiger Ratgeber. Wenn es bei dir irgendwo „klick“ macht, dann gehe dem nach und probiere es einfach aus.

5. Empfehlungen

Eine gute Empfehlung ist gold wert, das wissen wir alle. Aber es gibt einen wichtigen Grund, warum ich diesen Punkt hier noch mal extra aufführe.

Denn egal von wem oder für was die Empfehlung ist: Hier ist dann sehr wichtig, im Endeffekt zu prüfen, ob es auch wirklich für dich gut ist.

Nur weil es für deine beste Freundin funktioniert hat, heißt das noch lange nicht, dass es auch für dich funktionieren muss.

Und das ist auch völlig in Ordnung. Also, gerne Empfehlungen annehmen, aber unbedingt für dich selbst prüfen, ob es auch wirklich das ist, was du brauchst.

6. Aktiv oder passiv?

Möchtest du deine Suche nach dem Glück aktiv gestalten, oder dich lieber passiv „berieseln“ lassen?

Das ist ein wichtiger Punkt. Ich liebe zum Beispiel Massagen, das ist ein perfektes Beispiel für passive Glücksmomente. Ich tue nichts, außer mich hinlegen und entspannen.

Meine Klienten haben sich für den aktiven Weg entschieden. Sie haben ein Problem, und möchten das lösen. Aktiv, in der Arbeit mit mir. (Glücklich, gelassen und innerlich frei zu sein ist immer das große Endziel.)

Aktiv sind all die Dinge, bei denen du wirklich selbst was machst, z.B. Sport, Entspannungsübungen, Meditationen, Coaching, Psychotherapien uvm.

Passiv sind für mich die Dinge, bei denen andere die „Arbeit“ für dich übernehmen, z.B. energetische Arbeit, Massagen, Reiki und ähnliches.

Da musst du dich dafür öffnen, da musst du bereit dazu sein, aber die aktive „Arbeit“ wird von anderen gemacht. (So ist zumindest meine bisherige Erfahrung).

Ruhe, Entspannung, Gelassenheit

7. Welcher Typ bis du?

Bist du eher der Typ, der gerne was in den Händen hat und fühlt? Oder ist eher Musik und singen deins? Oder malen? Oder kannst du mit dem ganzen künstlerischen nicht so viel anfangen, sondern willst einfach nur deine Ruhe haben?

Egal welcher Typ du bist, mittlerweile findest du in jedem Bereich etwas. Also, überlege dir erst mal : Was macht mir richtig Spaß? Was mache ich total gerne?

Und such nach passenden Angeboten in dem Bereich.

Kleiner Tipp: Überleg ruhig auch, was dir früher viel Spaß gemacht hat, wozu du in den letzten Jahren nicht mehr gekommen bist. Das ist eine gute Gelegenheit, alte Hobbies wieder zum Leben zu erwecken.

8. Glück ist subjektiv

Zu guter Letzt hab ich noch einen Punkt, der wirklich wichtig ist: Das Gefühl von Glück ist immer subjektiv. Was mich glücklich macht, macht dich noch lange nicht glücklich. Und umgekehrt.

Mach dich deshalb bitte nicht verrückt, wenn der absolute Hype oder das neue grandiose Wundermittel bei dir nicht hilft. Das heißt weder, dass das Wundermittel nichts taugt, noch das mit dir was nicht stimmt.

Es heißt lediglich, dass das nicht dein Wundermittel ist. Nicht mehr, und nicht weniger.

Ich hoffe, dass der Artikel dir bei deiner Suche hilft, damit du schneller das findest, was wirklich gut für dich ist.

PS.: Vielleicht wäre ja auch der Glücks-Kurs im Oktober was für dich. Er ist allerdings erst in der Planungs-Phase, aber du kannst dich hier schon mal unverbindlich registrieren. Dann bekommst du alle Infos zugeschickt, sobald die Details klar sind. Hier geht’s zur unverbindlichen Vorab-Anmeldung.

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Über die Autorin: Rosina Geltinger

Ich unterstütze Menschen dabei, sich einen glücklicheren und entspannteren Alltag zu gestalten. In der Arbeit mit meinen Klienten finden wir gemeinsam heraus, was das „glücklich sein“ verhindert. Und lösen das Problem an der Wurzel.

Im Oktober 2019 wird es zum ersten Mal den Glücks-Kurs geben. Ein von mir persönlich begleiteter Kurs für mehr glücklich sein im Alltag. Du kannst dich hier unverbindlich dafür registrieren lassen, dann sende ich dir alle Details zu, sobald die Planungsphase fertig ist. Hier geht’s zum Glücks-Kurs.

Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie, Kursleiterin für Entspannungsverfahren und blogge hier auf meinem Blog www.rosinageltinger.de/blog. Mehr über mich erfährst Du hier.

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