Glaubenssätze

Innere Antreiber – blockierende Glaubenssätze erkennen und verändern

von 29. November 2021 Januar 21st, 2022 keine Kommentare
Innere Antreiber bereiten manchmal Kopfschmerzen

Innere Antreiber

Was sind innere Antreiber, wie erkenne ich sie und wie sehr beeinflussen sie mein ganz normales Leben wirklich?

Eigentlich hab ich längst Feierabend, aber ich muss dringend noch das für meinen Chef fertigmachen, damit es wirklich perfekt ist. Danach muss ich noch schnell bei meiner Freundin vorbeifahren, ihr geht’s im Moment nicht gut und sie braucht jemanden zum Reden. Da fällt mir gerade ein, dass ich meiner Mutter noch was vorbeibringen wollte. Da hab ich eigentlich gar keine Zeit dazu, aber das muss ich noch irgendwie reinquetschen, sonst ist sie enttäuscht.

Und irgendwann kommst du dann völlig erschöpft zu Hause an.

Solche Situationen kennen wir alle. Und wenn das ab und an mal passiert, ist das normal. Wenn das aber der Normalfall ist, dann stecken ziemlich sicher innere Antreiber dahinter.

Sie sind wie ein Motor, der uns antreibt und motiviert.

Und das ist wichtig! Ohne Motor fährt kein Auto. Und so einen inneren Motor brauchen wir auch. Sonst würden wir nie aus dem Bett kommen, könnten uns zu nichts motivieren und würden irgendwie nichts auf die Reihe kriegen. Solche „Nichts-tun-Tage“ sind wichtig, aber auf Dauer würde uns das auch frustrieren. Die richtige Mischung machst.

So brauchen wir etwas, was uns antreibt und auch etwas, was für Erholung und Entspannung sorgt.

Wodurch werden Menschen angetrieben?

Zum Beispiel treiben uns unsere Bedürfnisse und Wünsche an, weil wir sie uns erfüllen wollen. Oder unsere Werte. Wie schnell springen wir in die Presche, wenn etwas gegen unsere Werte ist? Und dann gibt es noch alte Prägungen, unsere sogenannten Glaubenssätze.

Das sind ganz besonders effektive innere Antreiber.

Die Wünsche und Bedürfnisse, die wir uns erfüllen möchten, sind uns bewusst. Hier arbeiten wir ganz konkret auf ein Ziel hin. Das ist vollkommen okay und von diesen inneren Antreibern können wir ruhig mehr in unser Leben holen.

Einfach mal aus Interesse: Wieviel in deinem Leben wird durch deine Bedürfnisse und Wünsche angetrieben? (Hinterlasse mir gerne einen Kommentar dazu)

Wann werden die inneren Antreiber zum Problem?

Wie gesagt: Wenn deine Wünsche und Bedürfnisse dich antreiben, dann ist das wunderbar.

Bei unseren tiefsten Prägungen und unseren Glaubenssätzen ist das allerdings komplexer.

Sie sind meist in unserem Unterbewusstsein verborgen und erledigen ihren Job als innere Antreiber von dort.

Da sie uns nicht bewusst sind, steuern sie uns unbewusst. Ist logisch, oder?

Dadurch haben sie viel mehr Macht über uns, als wenn sie uns bewusst wären. Sie steuern uns also, ohne dass wir es wissen.

Im Grunde sind wir also ferngesteuert, wie eine Marionette. Das wäre noch kein Problem, wenn das Spiel so gespielt wird, wie es für die Marionette gut ist. Wenn es im Spiel darum geht, die Marionette zu unterstützen und sie zu stärken. Aber das ist leider nicht der Fall, denn der Marionettenspieler gibt den Ton an.

So ist das auch mit unseren inneren Antreibern. Sie geben den Ton an, sie steuern, wie es weiter geht und wir handeln dementsprechend. Ohne es zu merken und ohne es zu wissen.

Das ursprüngliche Ziel von unseren inneren Antreibern war uns zu beschützen und uns zu helfen.

Es gab einen Grund, warum die Antreiber und daraus die Glaubenssätze entstanden sind. Daraufhin haben wir Strategien entwickelt, wie wir mit Situationen umgehen. Das war vor vielen, vielen Jahren hilfreich und hat funktioniert.

Aber mittlerweile ist viel Wasser die Isar runtergeflossen.

Wir haben uns verändert, unser Umfeld hat sich verändert. Nur unsere Glaubenssätze, die haben sich nicht verändert!

Das ist ein bisschen so, als hättest du Windows 95 auf deinem Rechner. 1995 hat das wunderbar funktioniert. Aber heute würde es nur Probleme verursachen.

Genauso ist es mit den Glaubenssätzen. Damals haben sie gut funktioniert, aber heute blockieren und hemmen sie uns. Sie rauben uns Lebensfreude und beeinflussen unsere Beziehungen.

Und sie steuern unbewusst unser tägliches Denken, Handeln und Fühlen.

Kurz zusammengefasst: Innere Antreiber sind nicht generell schlecht. Aber wenn sie uns hemmen und blockieren und uns das Leben schwer machen, dann führen sie zu Frust, Stress und inneren Konflikten. Da all das meist unbewusst von statten geht, kann es richtig belastend werden, weil wir den inneren Stress und die Unzufriedenheit spüren, aber gar nicht wissen, woher das alles genau kommt.

Es gibt einige innere Antreiber, die viele von uns kennen.

  • Ich muss immer alles perfekt machen, ich darf keine Fehler machen
  • Ich muss stark sein und darf keine Schwäche zeigen
  • Ich muss es allen recht machen
  • Ich muss mich anstrengen
  • Ich muss etwas leisten um geliebt und anerkannt zu werden.

Ich hab die inneren Antreiber hier als Glaubenssätze formuliert. Ich bin mir sicher, dass dir der ein oder andere Glaubenssatz bekannt vorkommt.

Wenn ich jetzt die inneren Antreiber, dass

ich alles perfekt machen muss,

ich es den anderen recht machen muss und

ich etwas leisten muss, um geliebt zu werden,

in mir habe.

Was bedeutet das für mein Leben. Wenn ich davon innerlich angetrieben werde, welche Auswirkung hat das auf meinen Alltag?

Es führt zu Stress und innerer Unruhe. Es sorgt dafür, dass ich mich unwohl fühle und nicht mit mir im Reinen bin. Es sorgt dafür, dass ich mich, meine Bedürfnisse und meine Wünsche hintenanstelle. Es führt zu Konflikten, innere und äußere.

Also ist klar: Es gibt innere Antreiber die unser Leben schwer und anstrengend machen.

Wenn du dir die gängigen inneren Antreiber anschaust, dann wird dir vielleicht auch plötzlich klar, warum es dir zum Beispiel schwerfällt,

All das ist das Ergebnis deines inneren Antreibers.

Wie entstehen die inneren Antreiber?

Diese tiefen Prägungen und blockierenden Glaubenssätze, aus denen heraus die inneren Antreiber entstehen, haben ihren Ursprung immer in der Kindheit.

Die drei häufigsten Wege, wie die Glaubenssätze entstehen sind:

Es wir uns vorgelebt

Die Mutter hatte den Anspruch an sich, es immer allen recht zu machen. Das hat sie ihrer kleinen Tochter Marie vorgelebt, und die hat es ganz automatisch übernommen. Unbewusst natürlich.

Es wird uns vorgesagt

Die Mutter sagt ihrer kleinen Tochter Marie oft Dinge wie: „Das musst du noch besser aufräumen.“ „Nein, das gehört so und so.“ „Mensch, jetzt mach das doch so, wie ich es dir gesagt habe.“ Solche oder ähnliche Sätze hat jede Mutter schon gesagt. Wenn das ab und zu mal passiert, ist das kein Ding. Wenn das aber ständig passiert, dann kommt bei Marie die Botschaft an: „Die Mama ist erst zufrieden, wenn ich es „richtig“ mache.“ Und der verkürzte Glaubenssatz, der daraus entsteht lautet: „Ich muss alles richtig/perfekt“ machen.

Wir nehmen Reaktionen wahr

Marie ist ein schlaues Mädchen. Sie merkt schnell, dass ihr Mama und Papa, aber auch andere Menschen viel liebevoller und netter zu ihr sind, wenn sie brav ist. Und wenn sie das macht, was die Erwachsenen wollen. Und wenn sie das nicht tut, dann sind die Erwachsenen nicht so nett zu ihr. So hat Marie angefangen, immer so zu sein, wie die anderen sie haben wollen. Und das hat sie im Erwachsenenalter so beibehalten und versucht es immer allen anderen recht zu machen.

Es gibt natürlich auch noch andere Möglichkeiten, wie Glaubenssätze entstehen, aber das sind die gängigsten.

Wie kannst du die inneren Antreiber nun verändern?

Wie kannst du jetzt die inneren Antreiber, die Stress und Unzufriedenheit bringen so verändern, dass es besser für dich ist?

Was kannst du tun, damit du die inneren Antreiber bewusst steuern kannst, und nicht andersrum? 

Da habe ich fünf Schritte für dich zusammengefasst, wie du mit deinen inneren Antreibern arbeiten kannst.

1. Die Bewusstmachung

Der erste wichtige Schritt ist dir bewusst zu machen, welche inneren Antreiber du hast. Die 5 „Hauptantreiber“ (aus der Transaktionsanalyse übernommen) sind:

  • Sei stark!
  • Sei perfekt!
  • Mach es anderen recht!
  • Streng dich an!
  • Beeil dich!

Hier sind noch ein paar Beispiele für typische Glaubenssätze und Überzeugungen, die aus den jeweiligen Antreibern heraus entstehen.

Sei stark!

– Ich darf keine Schwäche zeigen.
– Ich muss immer alles alleine machen.
– Ich darf nicht um Hilfe bitten.

Sei perfekt!

– Ich muss immer alles perfekt/richtig machen.
– Ich darf keine Fehler machen.
– Nur wenn ich perfekt bin, kann ich erfolgreich sein.

Mach es den anderen recht!

– Ich muss immer die Erwartungen anderer erfüllen.
– Meine Bedürfnisse sind nicht wichtig/Ich bin nicht wichtig.
– Ich muss so und so sein, damit andere mich mögen.

Streng dich an!

– Nur wenn ich hart arbeite, werde ich etwas erreichen.
– Das Leben ist ein ständiger Kampf.
– Nur wenn ich mich anstrengen muss, ist es was wert.

Beeil dich!

– Ich muss alles schnell erledigen.
– Ich habe keine Zeit!
– Ich bin immer im Stress.

Geh die Beispiele einfach mal durch. Kommt dir da was bekannt vor?

2. Die Akzeptanz

Akzeptiere deine inneren Antreiber.

Dass bedeutet konkret:

  • Ärgere dich nicht über sie.
  • Denk nicht daran, dass du sie loshaben willst.
  • Und beschimpfe dich nicht selbst, wenn du merkst, dass dein innerer Antreiber wieder am Werk ist.

Wenn du merkst, dass der innere Antreiber gerade ganz präsent ist, dann nimm ihn einfach zur Kenntnis. Dabei kann dir der Satzanfang „Ah, interessant…“ helfen. Zum Beispiel „Ah, interessant, jetzt will ich wieder alles perfekt machen“.

Dadurch nimmst du den Antreiber zur Kenntnis, gehst achtsam damit um ohne ihn zu bewerten.

Eine andere sehr wirkungsvolle Möglichkeit ist, dir klar zu machen, dass der Antreiber auch eine positive Seite hat.

Zum Beispiel, dass du durch ihn auch viel gelernt hast, oder vielleicht wegen ihm etwas ganz besonders gut kannst.

3. Der Alltagstransfer

Wenn du weißt, welche inneren Antreiber zu hast, dann geht es im nächsten Schritt darum zu schauen, wie sehr dieser Antreiber deinen Alltag beeinflusst.

Wie präsent ist er in deinem Alltag? Wie viel tust du aus diesem Antreiber heraus? Wie oft blockiert er deinen Alltag oder macht dein Leben anstrengend?

Wenn du magst, kannst du deine Antreiber dann auch priorisieren.

4. Die Entschärfung

Beginne jetzt deinen inneren Antreiber zu entschärfen.

Nimm deinen stärksten Antreiber und finde deine Glaubenssätze, die aus diesem Antreiber heraus entstanden sind (ein paar Beispiele dazu findest du unter Punkt 1).

Sammle so viele Glaubenssätze wie dir einfallen. Die Liste kannst du immer weiter fortführen, wenn dir wieder neue Glaubenssätze auffallen oder bewusst werden.

Nimm dann den ersten Glaubenssatz und frage dich:

„Stimmt dieser Glaubenssatz wirklich?“

Sammle Beispiele, die dir beweisen, dass dieser Glaubenssatz nicht stimmt.

Bei dem Glaubenssatz „Ich darf keine Schwäche zeigen“, könnte das zum Beispiel sein: Als ich letztens geweint habe, hat mich mein Partner liebevoll getröstet. Er hat mir nicht das Gefühl gegeben, schwach zu sein und ich habe mich auch nicht schwach gefühlt.

Noch ein Beispiel mit dem Glaubenssatz „Ich bin immer im Stress!“. Stimmt das so wirklich? Ziemlich sicher nicht. Wahrscheinlich bist du oft gestresst und hast wenig Zeit. Aber bist du wirklich IMMER im Stress? Sammle alle Situationen, in denen du nicht im Stress bist.

Wenn du merkst, dass der alte Glaubenssatz gerade wieder die Macht übernommen hat, dann halte inne und mache dir Beweise bewusst.

Als nächstes kannst du dann die Glaubenssätze anpassen. Also zum Beispiel: „Schwäche zeigen ist okay“. Auch den kannst du dir dann immer wieder bewusst herholen, wenn der alte Glaubenssatz wieder laut wird.

So kannst du alle Glaubenssätze, die der innere Antreiber in dir auslöst relativieren und ihm die Schärfe nehmen.

Wichtig ist hier, dass du dir Zeit lässt und dir selbst nicht zu viel zumutest.

Nimm dir nur so viele Glaubenssätze vor, die für dich machbar erscheinen. Dann kannst du ein wenig Pause machen und nach ein paar Tagen nimmst du dir den nächsten vor.

Arbeite immer erst die Glaubenssätze eines Antreibers komplett durch. Gehe dann zu Schritt fünf. Wenn der fertig und abgeschlossen ist, kannst du mit dem Entschärfen des nächsten Antreibers beginnen.

5. Die Alternative

Im letzten Schritt geht’s darum eine Alternative zum aktuellen Antreiber zu finden.

Und zwar eine, die dafür sorgt, dass es dir besser geht. Eine Alternative, bei der es darum geht, deine Lebensfreude und innere Ruhe zu verbessern.

Wichtig ist bei der Alternative, dass sie auch für die anderen gut ist.

Also eine Win-Win Alternative, für dich und deine Mitmenschen!

Hier kannst du die entschärften Glaubenssätze zur Hilfe nehmen.

Ich nehm jetzt mal den inneren Antreiber „Es allen recht machen“ als Beispiel.

Antreiber: Mach es den anderen recht!

Ursprüngliche Glaubenssätze  

– Ich muss immer die Erwartungen anderer erfüllen.

– Meine Bedürfnisse sind nicht wichtig/Ich bin nicht wichtig.

– Ich muss so und so sein, damit andere mich mögen.

Entschärfte Glaubenssätze

– Ich kann selbst entscheiden, welche Erwartungen ich erfülle.

– Ich beginne auf meine Bedürfnisse zu hören.

– Ich darf ich selbst sein.

Wenn du dir jetzt die entschärften Glaubenssätze anschaust, wie könnte die Alternative zum alten Antreiber stattdessen heißen?

Zum Beispiel: Ich mache es mir und den anderen recht, Ich achte auf mich und meine Mitmenschen, Bedürfnisse sind wichtig (meine und andere) usw.

Sammle ruhig mehrere Alternativen. Alles was dir spontan einfällt. Lass das dann ein wenig sacken. Vielleicht fällt dir morgen noch was Neues dazu ein.

Nach zwei, drei Tagen kannst du die Sammlung noch mal durchgehen und schauen, welche Alternative dir am besten gefällt. Und die Liebelings-Alternative nimmst du dann für deinen alternativen, neuen Antreiber.

Den Titel des neuen Antreibers kannst du dir wie ein Mantra immer und immer wieder innerlich vorsagen. So lange bis du das Gefühl hast, jetzt ist es wirklich in meinem innersten angekommen.

***

Hinterlasse mir gerne einen Kommentar, wie es dir mit den inneren Antreibern geht. Welcher ist bei dir am stärksten ausgeprägt? Und wie ist es dir mit den einzelnen Schritten ergangen?

Wenn du beim durcharbeiten merkst, dass du gerne Unterstützung und Begleitung hättest, dann melde dich gerne bei mir für ein kostenloses Erkenntnis-Coaching. Da können wir über deine aktuelle Situation sprechen und darüber, was eine gute Begleitung für dich wäre.

 

Lass es dir gut gehen, 

Rosina

PS: Wenn Dich das Thema näher interessiert, Du Frage oder Anregungen hast, dann schreib mich an unter mail@rosinageltinger.de oder hinterlasse hier einen Kommentar.

Rosina Geltinger

Heilpraktikerin für Psychotherapie,
holistische Psycho-Kinesiologin,
psychologischer Coach,
Kursleiterin für Entspannungsverfahren

www.rosinageltinger.de
www.facebook.com/RosinaGeltinger
www.pinterest.de/rosinageltinger

Wie gut achtest du auf deine Bedürfnisse?

Wenn du das Gefühl hast: Da geht noch mehr, dann…

…hol dir dazu meine kostenfreie PDF-Anleitung mit Arbeitsblättern zum Ausfüllen!

Die Anleitung hilft dir dabei, deine Bedürfnisse zu entdecken und danach zu leben!

Beitrag drucken

Über die Autorin: Rosina Geltinger

Ich liebe es die Wege der Seele zu ergründen. Davon bin ich schon seit vielen Jahren fasziniert. Ich finde es unglaublich spannend zu sehen, welche kreativen Wege unsere Seele findet, um uns an unsere Themen liebevoll heranzuführen.

Der Schlüssel zum Glück liegt immer in uns. Davon bin ich überzeugt. Je tiefer und besser wir uns selbst kennen, verstehen und annehmen, desto glücklicher und zufriedener können wir sein.

Dazu arbeitet ich seit vielen Jahren mit meinen Klienten online und offline in meiner Praxis in München.

Auf meinem Blog schreibe ich zu den Themen Selbstwertgefühl, Lebensfreude und innere Ruhe.

Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie, holistische Psycho-Kinesiologin, Kursleiterin für Entspannungsverfahren. Mehr über mich erfährst Du hier.

Ein Kommentar hinterlassen