24 Dinge, die du garantiert noch nicht über mich wusstest

von 2. Januar 2019 Februar 1st, 2019 Lebenserfahrung

Ich habe letztens einen Artikel gelesen, der für die Blogparade von Birgit Schultz von marketing-zauber.de geschrieben war. Es geht darum mindestens zehn Dinge über mich preiszugeben, die du noch nicht von mir weißt. Und in der Adventszeit hat sich wohl die 24 eingeschlichen.

Ich fand das so eine nette Idee, dass ich da jetzt einfach spontan mitmache.

Ich will auch gar nicht groß drum rum reden, sondern leg gleich los: Mit den 24 Dingen, die du garantiert noch nicht über mich weißt.

1. Ich habe einen totalen Faible für Kochbücher

Ich kann nicht an Kochbüchern vorbeigehen ohne nicht wenigstens drin rum zu blättern. Meistens darf auch eins mit nach Hause. Und das obwohl ich mir die meisten Rezepte aus dem Internet raus suche.

2. Ich war aktiver Judoka

Bis ich 16 war, habe ich aktiv Judo gemacht, inklusive regelmäßige Wettkämpfe. Ich mochte es nicht besonders, aber in dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin gab’s nur die Auswahl zwischen Frauenfußball oder Judo. Also habe ich mich für Judo entschieden. Mein bestes Ergebnis war einmal die Süddeutsche Meisterschaft zu gewinnen. Aber der Sport hatte noch ein anderes Abenteuer für mich auf Lager…

3. Mein erstes Abenteuer ohne Eltern

…meine erste Reise ohne Eltern war nach Israel – und das hab ich dem Judo zu verdanken. Ich habe in einem Wettkampf den 3.Platz belegt. Die Erst- und Zweitplatzierte durften an einer Sportreise nach Israel teilnehmen. Die Zweitplatzierte wurde krank, und ich bin nachgerückt. YEAH! So bin ich damals nach Israel gereist, habe in einer Gastfamilie gelebt, habe ein Kibbuz besucht, habe Bethlehem gesehen, das schwarze Meer besucht und mit der israelischen Nationalmannschaft trainiert.

4. Ich spiele Akkordeon

Mit dem Akkordeon ist ist ein bisschen wie mit Judo: Wirklich gemocht habe ich es nicht, aber sehr lange praktiziert. Meine Mutter behauptet übrigens, ich hätte mir das Instrument selbst ausgesucht. Das bezweifle ich bis heute. Dennoch hat es mich vor ein paar Jahren wieder gepackt, und ich habe mir wieder ein Akkordeon gekauft, und spiele seitdem immer mal wieder ein bisschen. Und es macht mir total Spaß.

5. Meine große Sehnsucht nach der großen, weiten Welt

Schon mit 12-13 wusste ich, dass ich im Ausland leben möchte. Nur deswegen hab ich eine Ausbildung zur Hotelfachfrau begonnen. Damals war es noch nicht so einfach im Ausland zu arbeiten wie heute. Von daher musste ich einen Beruf wählen, mit dem ich sicher im Ausland arbeiten konnte. Das Hotel war die Lösung.

6. Ich habe mir noch nie etwas gebrochen

Ich hab mir noch nie etwas gebrochen und bin auch noch nie operiert wurden – abgesehen von dem Kaiserschnitt meines ersten Sohnes (geplant hatte ich übrigens eine Hausgeburt…).

7. Ich diskutiere für mein Leben gern

Damit habe ich viele Freunde und Familienmitglieder zur Verzweiflung gebracht, weil ich für mein Leben gern Dinge ausdiskutiere. Wobei das in den letzten Jahren sehr nachgelassen hat. Mittlerweile kann ich Dinge auch einfach mal stehen lassen kann. Auch wenn ich anderer Meinung bin, oder andere Ideen habe.

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8. Die Rebellin in mir, Teil 1

Ich hätte eigentlich unbedingt aufs Gymnasium gehen sollen. Hatte eindeutig die Noten dazu. Aber ich sah die anderen Gymnasial-Kinder, die nur noch zu Hause beim Lernen saßen. Und das wollte ich auf keinen Fall. Und so habe ich mich gegen die Lehrer und gegen meine Mutter durchgesetzt, und bin „nur“ auf die Realschule gegangen. Und meine Rechnung ging auf…den Abschluss habe ich mehr oder weniger ohne lernen gemacht. Das habe ich auch bis heute nie ernsthaft bereut.

9. Ein Traum wird wahr

Mit 19 bin ich dann tatsächlich ins Ausland gegangen. Erst nach England, und ein Jahr später nach Dubai.
Damals war Dubai als Reiseziel noch recht unbekannt. Ich bin in den Hugendubel nach München um einen Reiseführer über Dubai zu kaufen. Aber es gab keinen. Nur einen Führer über die arabische Halbinsel. So unbekannt war das damals. Krass, oder? Ich hatte überhaupt keine Ahnung was mich erwartet – und es waren zwei unglaublich spannende Jahre.

10. Ich kenne meinen Vater nicht

Meine Mutter ist sehr früh schwanger geworden, und da hatte mein Vater offenbar keinen Bock drauf. So bin ich ohne meine leiblichen Vater aufgewachsen.

11. Ich bin ein totaler Öko

Ich mache mein Deo selbst, benutze Roggenmehl und Apfelessig zum Haare waschen und versuche Krankheiten erst mal selbst mit natürlichem Antibiotika zu behandeln. Das war ursprünglich nur ein Experiment und bei vielen Dingen bin ich dann einfach dabei geblieben. Weil es mir Spaß macht und gut für die Umwelt ist – und für mich ist es auch gut.

12. Ich liebe Currys

Egal ob Thaicurry, grün, rot oder gelb oder indische oder afrikanische Currys. Scharf oder mild. Mit Reis, Couscous, Kartoffeln oder Naan Brot, ob Massaman und mit Erdnuss oder ohne. Ich liebe sie einfach in allen Varianten, und könnte jeden Tag ein Curry essen.

13. Einfach mal den Mund halten

Ich hätte mal total Bock drauf für eine Woche in ein Kloster zu gehen und ein SchweigeRetreat mitzumachen. Das Kloster kann übrigens dann auch gerne in Bali oder in Thailand stehen.

14. Die Rebellin in mir, Teil 2

Ich war Redakteurin in der Schülerzeitung, und weil unsere Rektorin viele Dinge getan hat, die nicht okay waren, hab ich da Artikel darüber geschrieben. Offene, ehrliche Artikel, in denen ich kein Blatt vor den Mund genommen habe. Das kam bei der Schulleitung gar nicht gut an…

15. Ich war ein totaler Spätzünder

Meinen ersten festen Freund hatte ich erst kurz vor meinem 18 (!!!) Geburtstag.

16. Bond. Mein Name ist Rosina Bond

2005 war ich in Miami und auf den Bahamas. 2006 hab ich einen Segeltörn gemacht, da sind wir unter anderem auch nach Venedig gesegelt. Und dann schau ich Casino Royal an… er ist auf den Bahamas, er ist in Miami und segelt  nach Venedig – direkt an der Marina, an der wir auch waren. So wie ich kurz davor, so ein Nachmacher echt ;-).

17. Ich liebe Campen

Ich liebe es im Zelt zu schlafen, bei Sonnenschein vor dem Zelt im Schatten zu sitzen, oder bei regen drinnen zu sitzen, und die Regentropfen auf dem Zelt zu beobachten. Da hab ich immer das Gefühl die Zeit bleibt stehen – und ich bin ganz im Moment.

18. Ein Lebenstraum

Einmal mit dem Camper Van durch Südamerika. Peru, Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien – vollkommen egal. Das interessiert mich alles…

19. Jeder Mensch ist gleich wertvoll

In meiner Zeit in Dubai bin ich das erste Mal tatsächlich sehr nahe mit dem indischen Kastensystem in Berührung gekommen. Der Gedanke, dass ein Mensch weniger wert ist, weil er einer niederen Kaste geboren wurde und andersrum, war für mich damals sehr schwer zu begreifen. Ist es bis heute. Die Inder haben das aber wirklich mit Fleisch und Blut vorgelebt.

Erst nach dieser Erfahrung wurde mir wirklich bewusst wie wichtig Artikel 1 im GG ist „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Vollkommen egal welche Hautfarbe man hat, wo man geboren ist, ob man Mann oder Frau ist, wenn man liebt. Vollkommen egal – es gilt immer: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Diese Erfahrung hat mich sehr geprägt und ist bis heute noch präsent.

20. Ich habe von jeder Arbeitsstelle eine Freundin „behalten“

Mit Ausnahme von zwei Arbeitsstellen habe ich wirklich überall Freundschaften geschlossen, von denen mindestens eine bis heute bestehen geblieben ist.

21. Ich hasse Lakritze

Es gibt nicht viel, was ich nicht mag. Aber Lakritze steht ganz oben an erster Stelle.

22. Wer braucht schon Sicherheit

Kurz nachdem 11 September 2001 habe ich meine Arbeitsstelle gekündigt, ohne eine neue Stelle zu haben. Aber ich war todunglücklich – ich wollte einfach nicht mehr länger da bleiben. Die meisten haben mich für total verrückt erklärt, ganz speziell wegen der Wirtschaftskrise, die der 11.9. ausgelöst hat. Aber es hat alles hervorragend geklappt.

23. Das absolute Freiheitsgefühl

Segeln, auf dem weiten, offenen Meer – das ist für mich der Inbegriff von Freiheit. Deshalb war mein Segeltörn einer der traumhaftesten Urlaube, die ich jemals hatte. Eine Woche Urlaub – gefühlt ein halbes Jahr Auszeit.

24. Lachen ist die beste Medizin

Sagt der Volksmund. Da glaub ich auch dran. Wer viel lacht, dem geht’s besser und das wirkt natürlich auch auf den Körper. Deswegen ist Humor für mich total wichtig. Und den trockenem, leicht ironischen, britischen Humor. Den mag ich sehr.

 

So, das waren meine 24 Dinge, die du bestimmt noch nicht wusstest. Ich hoffe du hattest Spaß beim Lesen…und vielleicht kannst du dich ja mit dem ein oder anderen selbst identifizieren, oder du hast ähnliches erlebt, oder dir geht’s da genauso? Dann freu ich mich total über deinen Kommentar.

Übrigens, wenn es dir so geht wie mir, und dir die Idee dieser Blogparade gefällt – dann mach doch einfach mit. Die Blogparade geht noch bis zum 9. Januar 2019.

Hier geht’s zur Blogparade mit allen wichtigen Infos dazu.

PS.: Im März 2019 startet übrigens mein GruppenCoachingProgramm für Frauen, wo wir uns ganz den Sorgen und Gedanken widmen. Alles weitere gibt’s hier: https://rosinageltinger.de/gruppencoaching/

Über die Autorin: Rosina Geltinger

Ich helfe Menschen Krisen zu überwinden, und gestärkt daraus hervorzugehen. Denn in jeder Krise steckt eine Riesenchance.

Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie, Kursleiterin für Entspannungsverfahren und blogge hier auf meinem Blog www.rosinageltinger.de/blog. Mehr über mich erfährst Du hier.

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